Forstgutachten für Krombacher Wald
Main-Echo Pressespiegel

Forstgutachten für Krombacher Wald

KROMBACH  Krom­bach lässt für sei­nen 31,6 Hektar gro­ßen Ge­mein­de­wald ein Forst­be­triebs­gu­t­ach­ten er­s­tel­len. Bei ei­ner Ge­gen­stim­me be­sch­loss der Ge­mein­de­rat am Di­ens­ta­g­a­bend, den ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zu ent­sp­re­chen und die da­für an­fal­len­den et­wa 3000 Eu­ro aus­zu­ge­ben.
Bürgermeister Peter Seitz (UB) erklärte eingangs, dass der Revierförster Lukas Ritzel und Paul Bauer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt auf die Gemeinde zugekommen seien. Sie hätten festgestellt, dass das letzte Forstbetriebsgutachten 1986 erstellt worden sei. Inzwischen sei der Gemeindewald von damals 2,4 Hektar so gewachsen, dass die gesetzlichen Vorgaben greifen. Demnach müsse sich die Bewirtschaftung eines Gemeindewalds, der zwischen fünf und 100 Hektar umfasse, auf ein Forstbetriebsgutachten stützen.
Zu den dafür notwendigen Schritten gehöre die Erfassung des Ist-Zustands, unter anderem durch eine Begehung mit Gemeindevertretern, und die Beurteilung der Bewirtschaftung in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten. Schließlich erfolge, in Abstimmung mit den Zielen der Gemeinde, die Planung von Maßnahmen für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Dazu werde neben Karten auch ein sogenanntes Revierbuch erstellt. Der Freistaat beteilige sich zur Hälfte an den dafür entstehenden Kosten. mst
16.05.2024
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