Probleme bei Kleeweg-Sanierung
Main-Echo Pressespiegel

Probleme bei Kleeweg-Sanierung

BLANKENBACH  Durch die Sa­nie­rung mit so­ge­nann­ten DSK-Schich­ten (dün­ne As­phalt­deck­schich­ten, die in Kalt­bau­wei­se auf­ge­tra­gen wer­den) soll­te der Voll­aus­bau des Klee­wegs in Blan­ken­bach hin­aus­ge­zö­gert wer­den. Bür­ger­meis­ter Mat­thias Mül­ler (CSU) hat­te be­reits in ei­ner frühe­ren Sit­zung mit­ge­teilt, dass die Ar­bei­ten nicht er­folg­reich ge­we­sen sei­en. Am Montag habe er berichten müssen, dass auch die Behebung des Gewährleistungsschadens Probleme bereite: »Wir führen lange Diskussionen mit der ausführenden Firma«, sagte er unserem Medienhaus.
Hintergrund: Schon bald nach Auftragen des neuen DSK-Belags habe sich bei Reinigungsarbeiten mit einer Saug-Kehrmaschine gezeigt, dass sich die neue Schicht nicht mit der alten verbunden habe. Nachdem identische Schäden in einigen Straßen in Mömbris festgestellt worden seien, seien als Ursache die bei den Arbeiten zu niedrigen Temperaturen genannt worden. Daraufhin habe die Nachbargemeinde die Federführung bei der Behebung dieses Gewährleistungsschadens übernommen. Während in Mömbris die Reparaturen mittlerweile erledigt worden seien, gebe es in Blankenbach Diskussionen über die Vorgehensweise der ausführenden Firma. So sei zunächst erklärt worden, dass eine punktuelle Reparatur ausreichen würde. Beim Abfräsen des neuen Belags sei aber »immer deutlicher geworden, dass der DSK-Belag fast auf der gesamten Einbaufläche keine Verbindung zum Bestandsbelag aufweist und sich verbreitet Schollen ablösen«, so Müller.
Trotz der Absprache, den kompletten Belag zu entfernen, habe die Firma offengelassen, ob sie einen neuen DSK-Belag aufbringen werde. Da jedoch die Gemeinde davon überzeugt sei, dass nur dann die bereits abgerechnete Leistung mängelfrei erbracht werden könne, habe sie die Firma zu einer Stellungnahme aufgefordert. Gegebenenfalls werde die Gemeinde auf einer Rückzahlung bestehen und den Auftrag an eine andere Firma vergeben. mst
16.05.2024
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